CoV-Demo: 15 Festnahmen und 100 Anzeigen

Abraxas

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CoV-Demo: 15 Festnahmen, Hunderte Anzeigen​


15 Festnahmen und 649 Anzeigen hat es am Samstag bei der Demonstration gegen die CoV-Politik der Regierung gegeben, so die Bilanz der Polizei. Vier Beamte wurden bei Zusammenstößen verletzt. Eine „XL“-Demo – wie angekündigt – ist es nicht geworden.




Die Teilnehmerzahl wurde von der Polizei schließlich am späten Samstagabend mit 3.000 angegeben, während zunächst von „einigen hundert“ die Rede gewesen war. Es seien vier Polizisten verletzt und zwei Dienstkraftfahrzeuge beschädigt worden, teilte die Polizei in ihrer Bilanz mit. Um einige aggressive Teilnehmer zu bändigen, musste die Polizei 14-mal von Pfefferspray Gebrauch machen.

Von den 15 Festnahmen erfolgten zehn aus strafprozessualen Gründen – etwa wegen Verdachts auf Körperverletzung, Sachbeschädigung, Übertretungen nach dem Verbotsgesetz oder Widerstand gegen die Staatsgewalt – und fünf nach dem Verwaltungsstrafgesetz. Die insgesamt 649 Anzeigen umfassten 36 wegen strafrechtlicher Vergehen und 130 Verwaltungsübertretungen.


Fast 500 Anzeigen gab es wegen Verstößen gegen die Regelungen zum Schutz vor Covid-19: 380 Personen hielten sich nicht an die Abstandsregeln, 103 ignorierten die Maskenpflicht. Insgesamt wurden 313 Identitätsfeststellungen getroffen. Insgesamt habe es 22 Versammlungen gegeben, wovon sieben im Vorfeld untersagt worden seien. Erkenntnissen des Wiener Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) zufolge legten es einige Kundgebungsteilnehmer von Haus auf darauf an, allfällige Polizeisperren zu durchbrechen und einen Marsch in die Innenstadt durchzuführen.

1.000 bei Gegendemo auf dem Fahrrad​

An einer angekündigten „Gegenveranstaltung“ antifaschistischer Gruppen im Votivpark nahmen rund 1.000 Personen teil. Diese machten sich in weiterer Folge mit Fahrrädern auf den Weg durch den ersten, dritten und zehnten Bezirk. Die CoV-Maßnahmen-Gegnerinnen und -Gegner, die sich im Schweizergarten im dritten Bezirk versammelten, wurden laut Polizei kontinuierlich aufgefordert, die Schutzmaßnahmen – Einhaltung eines Zweimeterabstands und verpflichtendes Tragen einer geeigneten FFP2-Maske – zu beachten.


Quelle: https://wien.orf.at/stories/3098697/