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Autor Thema: „Momo“ bei WhatsApp: Polizei warnt vor „Momo Challenge“  (Read 56 times)

Abraxas

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„Momo“ bei WhatsApp: Polizei warnt vor „Momo Challenge“
« am: Februar 13, 2021, 09:53:09 Nachmittag »

Das Phänomen „Momo“ sorgt bei WhatsApp für Angst. Die Münchner Polizei warnt erneut vor der „Momo Challenge“ und gibt Hinweise zum Umgang damit.

    Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Suizid-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.   
    Seit 2018 taucht ein Account namens „Momo“ mit einem Horror-Profilbild in den WhatsApp-Kontakten vieler Menschen auf.
    In England haben Schulen davor gewarnt, dass die Horrorfigur "Momo" in bestimmten Youtube-Videos auftauchen soll - in einem offiziellen Statement von Youtube heißt es jedoch, dass es auf der Plattform derzeit keine Videos gebe, die zur „Momo-Challenge“ auffordern.
    Weiterhin warnt die Polizei vor der „Momo-Challenge“ und vor der Kontaktaufnahme mit dem „Momo“-Profil bei WhatsApp.
    Im Netz berichten User, dass sie von dem Account einfach angeschrieben wurden.

Momo bei WhatsApp: Das rät ein Psychiater

Phänomene wie „Momo“, die Kinder und Jugendliche gezielt psychisch wie physisch manipulieren, sind keine Neuheit, sagt der Münchner Psychiater Dr. med. Oliver Seemann. Prinzipiell seien vor allem jene Kinder und Jugendlichen besonders gefährdet und anfällig, die ohnehin Auffälligkeiten zeigen. „Das können Depressionen oder besonders prekäre familiäre Situationen sein“, erklärt Seemann.

Auch Jugendliche, die Drogen nehmen, verarbeiten solche manipulativen Nachrichten anders als Menschen, die mit klarem Kopf auf solche Nachrichten treffen. Eltern sollten darauf achten, ob sich ihre Kinder anders verhalten, Schlafstörungen haben, sich auffällig zurückziehen oder einfach nervös sind. Man könne auch versuchen, demKinddas Internet kurzzeitig zu entziehen, sagt Seemann.
„Momo“-Challenge wieder da - Nach WhatsApp nun bei Fortnite und in Kindervideos

Münchner Polizei warnt vor „Momo Challenge“

Der Münchner Polizei liegen Erkenntnisse über eine ansteigende Verbreitung von Teilnahmeaufforderungen zur sogenannten „MOMO Challenge“ vor. Bei diesem vermeintlichen Spiel werden insbesondere Kinder und Jugendliche über verschiedene Plattformen, wie beispielsweise Messenger Dienste oder Onlinecomputerspiele, zu einer Kontaktaufnahme mit dieser animierten Gruselfigur sowie der Erfüllung bestimmter Aufgaben angewiesen.

Oftmals besteht die Aufgabe auch in einer Weiterleitung der Teilnahmeaufforderung an nahestehende Personen, wodurch zu deren Verbreitung beigetragen wird. Für den Fall einer Missachtung oder Ignorierung dieser Anweisungen werden darin drastische Konsequenzen angedroht. Auf diese Weise wird auf die Betroffenen, meist über einen längeren Zeitraum hinweg, ein psychischer Druck aufgebaut, der zu gefährlichen Situationen führen kann, beziehungsweise durch den Urheber für kriminelle Aktivitäten genutzt werden kann.

Die Polizei München weist ausdrücklich darauf hin, dass die Verbreitung von Teilnahmeaufforderungen mit vorsätzlichen Drohungen regelmäßig eine Straftat darstellt und dementsprechend als Nötigung verfolgt wird. Grundsätzlich sollten Erziehungsberechtigte ihre Kinder über einen sorgsamen Umgang mit Medien aller Art sensibilisieren. Im Hinblick auf die Verbreitung sogenannter Kettenbriefe gilt insbesondere:

    Ungewöhnliche Nachrichten mit nahestehenden Personen besprechen
    Kettenbrief keinesfalls weiterschicken, sondern löschen
    Keine persönlichen Daten preisgeben
    Keine Anhänge oder Verknüpfungen (Links) öffnen
    Unbekannte Rufnummern blockieren oder sperren
    Sie können eine Anzeige bei der Polizei erstatten, wenn es für den Empfänger zu bedrohlichen Zwangssituation kam.

Laut offiziellem Statement von Youtube gibt es keine Kinder-Videos mit „Momo“ auf der Plattform

Update vom 1. März 2019: Im vergangenen Jahr war „Momo“ nur ein WhatsApp-Phänomen. Mehrere Medien berichteten zuletzt jedoch, dass das Horror-Profil angeblich auch auf Youtube aufgetaucht sein soll. Unter anderem hatte die englische Boulevardzeitung Daily Mail darüber geschrieben. Laut dem Bericht soll das Horror-Profil ausgerechnet in Youtube-Videos für Kinder erschienen sein. Da das digitale Phänomen „Momo“ sehr gefährlich ist, hat nun auch Youtube in einem offiziellen Statement auf entsprechende Berichte reagiert. Darin weist Youtube ausdrücklich darauf hin, dass es derzeit keine Videos auf der Plattform gebe, die zur „Momo-Challenge“ auffordern.

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass sich das Unternehmen deutlich von derartigen Inhalten distanziere und Videos, die zu solchen „Challenges“ aufrufen, gegen die Richtlinien von Youtube verstoßen. Zwar verletzen Bilder des „Momo“-Charakters, die in Youtube-Videos eingebunden sind, nicht die Richtlinien der Videoplattform, doch sind entprechende Bilder nicht auf der App „Youtube Kids“ erlaubt. Darüber hinaus hat sich Youtube dazu entschlossen, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um derartige Inhalte von der Plattform zu verbannen.

Bezüglich des Umgangs mit dem gefährlichen digitalen Phänomen „Momo“ hat die Ippen-Digital-Zentralredaktion die Möglichkeit bekommen, mit Matthias Jax von saferinternet.at zu sprechen. Saferinternet.at ist Teil einer europäischen Initiative, die sich mit dem verantwortungsvollen Umgang von Kindern und Jugendlichen mit digitalen Medien beschäftigt. Laut Jax können Menschen, „die sich mit der digitalen Welt von Kindern und Jugendlichen beschäftigen oder sich mit Themen wie beispielsweise ‚Momo‘ konfrontiert sehen, an Initiativen wie saferinternet.at oder auch klicksafe.de wenden.“

Der englische „Guardian“ oder auch die BBC berichteten ebenfalls über „Momo“ und nannten den Hype um das Phänomen einen „Hoax“, also eine sich rasant verbreitende Falschmeldung.

Passend: WhatsApp-Momo bei Fortnite? Eltern sollten dringende Warnung lesen, wie extratipp.com* berichtet.
Ursprungsartikel zu „Momo“: Englische Schulen warnen vor angeblichen Videos auf Youtube

Englische Schulen haben Eltern über angebliche „Momo“-Vorfälle auf Youtube informiert und davor gewarnt. So schreibt die „Haslingden Primary School“ (in der Nähe der Stadt Manchester) auf Facebook:

„Wir sind uns zunehmend der in hohem Maße unangemessenen Videos bewusst, die online im Umlauf sind, und von Kindern in der ganzen Schule gesehen werden. Diese Videoclips tauchen in zahlreichen sozialen Netzwerken und Youtube (einschließlich Kids YouTube) auf. Eines dieser Videos beginnt harmlos - so ist der Anfang einer ‚Peppa Wutz‘-Folge zu sehen - aber dann wird es zu einem Clip mit Gewalt und vulgärer Sprache.

Ein anderer Clip kursiert unter dem Namen ‚MoMo‘ und zeigt eine verzerrte weiße Maske, die Kinder auffordert, gefährliche Dinge zu tun - ohne ihren Eltern davon zu erzählen. In der Schule haben wir beispielsweise erfahren, dass Kinder den Gashahn aufdrehen sollen. Oder sie sollen Tabletten finden und einnehmen.

Wie Sie sich vorstellen können, sind das für die Kinder sehr belastende Erfahrungen. Wir empfehlen Ihnen, wachsam zu sein, wenn Ihr Kind ein Gerät benutzt oder irgendwelche Clips ansieht. Wir möchten alle Eltern / Betreuer dazu ermutigen, die Kinder an die Online-Regeln unserer Schule zu erinnern:

1. Wenn es Dich beunruhigt, schalte den Bildschirm aus und informiere einen Erwachsenen!

2. Speichere es, blockiere es, melde es.

Sollten Sie noch Bedenken oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den Klassenlehrer Ihres Kindes.“

Quelle zur Kompletten News : https://www.merkur.de/multimedia/momo-bei-whatsapp-polizei-warnt-weiterhin-vor-momo-challenge-zr-10059888.html
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